Carola Morgenstern-Meyer erklärt Rücktritt als Präsidentin der Doppelspitze des Deutschen Hockey-Bundes

28. November 2022

Carola Morgenstern-Meyer hat mit sofortiger Wirkung ihren Rücktritt als Präsidentin des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) erklärt. Morgenstein-Meyer unterrichtete das Präsidium des DHB am letzten Montag von ihrer Entscheidung. Sie hatte das Amt der Präsidentin seit 2019 inne, seit 2021 in Doppelspitze mit Henning Fastrich. Fastrich wird den Verband ab sofort als alleiniger Präsident leiten. Das weitere Präsidium des DHB bleibt unverändert.

Morgenstern-Meyer war neben ihrer Tätigkeit beim DHB langjährige Vizepräsidentin des Europäischen Hockey-Verbandes und hat sich nach über 30-jährigem ehrenamtlichen Engagement für den DHB dazu entschieden, ihr Amt als Präsidentin des DHB niederzulegen.


Carola Morgenstern-Meyer zu ihrem Rücktritt: „Wir haben in schwieriger Zeit wichtige und erfolgreiche Schritte zur Konsolidierung und Neuausrichtung des Verbandes eingeleitet. In den letzten Wochen habe ich allerdings leider sowohl im Bundesausschuss als auch in Teilen des Präsidiums nicht mehr den uneingeschränkten Rückhalt für meine ehrenamtliche Arbeit gespürt. Dieser Rückhalt ist aber unerlässlich, um den Verband weiter nach vorne zu bringen. Deshalb ist es für mich nur konsequent, meine Arbeit jetzt zu beenden. Ich bin stolz auf das Erreichte und bedanke mich ausdrücklich bei den vielen hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und der gesamten Hockeyfamilie. Meine intensiven und guten Kontakte zu und enge Zusammenarbeit mit den Vorständen, Direktor*innen des DHB, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen und Offiziellen als auch den übrigen Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle machen mir diese Entscheidung nicht leicht.“


Henning Fastrich, Co-Präsident in der Doppelspitze: „Wir danken Carola Morgenstern-Meyer für Ihr außergewöhnliches Engagement in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Das weitere Präsidium des DHB bleibt in der bisherigen Zusammensetzung bestehen und arbeitet im Rahmen der abgestimmten Strategien und Projekte weiter an der zukünftigen Aufstellung des Verbandes.“

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