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Weitere WM-Teilnehmer bei Damen und Herren stehen fest

Chile schafft die Doppel-Überraschung

01. February 2022

Wenige Tage nach den chilenischen Damen haben auch die Herren des Landes (Foto oben) bei den Pan-Am-Games erstmals in der Verbandsgeschichte ihr Ticket für die nächsten Weltmeisterschaften gelöst. Pan-Am-Champion wurde bei Herren wie Damen Seriensieger Argentinien. Als Dritte des Damen-Wettbewerbs konnten sich auch Kanadas Damen (Foto unten) erstmals seit 1994 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.

Ein Debakel wurden die Pan-Am-Games für die hoch gehandelten US-Damen. Das Team des Australiers Anthony Farry gewann seine Vorrundengruppe noch mit 39:1-Toren. Dann verlor man aber im Halbfinale im Penalty-Shootout gegen Chile und gleich auch noch das Spiel um Platz drei gegen die Kandierinnen mit 0:1. Damit verpassen die USA die Weltmeisterschaft im Juli 2022 in Spanien und den Niederlanden, was den Amerikanerinnen zuletzt nur bei einer der letzten zehn WMs passiert ist.

Ähnlich bitter lief es für das Ex-Team des neuen Herren-Bundestrainers André Henning. Unter Führung des neuen RW Kölner Head-Coaches Pacha Gademan verlor der Weltranglisten-Zwölfte in der Vorrunde gegen die zehn Plätze unter ihm rangierenden US-Amerikaner mit 2:1 - den Führungstreffer der USA steuerte der Alsteraner Jack Heldens bei. Damit wurde Kanada nur Zweiter der Gruppe und traf im Halbfinale auf Top-Favorit Argentinien und verlor klar mit 2:5. 

Chiles Herren schlugen im zweiten Halbfinale die USA im Penaltyschießen und waren damit schon vorm Finale, das Argentinien standesgemäß 5:1 gewann, für die WM in Indien im Januar 2023 qualifiziert. Im Spiel um Platz drei konnte sich Kanada zwar - trotz eines erneuten Führungstreffers von Heldens - mit 3:1 revanchieren, aber da Pan-AM bei den Herren nur zwei WM-Startplätze hat, war die Weltmeisterschafts-Qualifikation nicht mehr zu erreichen.

Ein paar Tage zuvor hatten sich bereits die vier Halbfinalisten des Women's Asia Cup ebenfalls für die WM in Spanien und den Niederlanden qualifiziert. Die Kontinentalmeisterschaft gewann am Ende Japan vor Korea, Indien und China. Beim Africa Cup of Nations in Ghana setzte sich zuvor wie erwartet Südafrika zweimal durch, wobei die Herren im Finale gegen Ägypten das Penalty-Shootout benötigten, um doch Kontinentalmeister zu werden.

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